Feuerspiele

Feuerspiele

ISBN: 3834606464

ISBN 13: 9783834606464

Publication Date: April 01, 2010

Publisher: Verlag an der Ruhr

Pages: 120

Format: Paperback

Authors: H.P. Karr, Walter Wehner

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Montag, 23:51 Uhr
„Scheiße!„
Ecki zog Carla zurück, aber es war schon zu spät. Die Kanaken hatten sie gesehen. Zu viert kamen sie die Meistersingerstraße lang getrabt. Allen voran Arkadi und Tiger, dahinter sah Ecki den durchtrainierten Orkan. Wikko, der Kleinste, machte mit seinen kurzen Beinen den Schluss. Tiger hatte der Gruppe Ihren Namen verpasst, obwohl es sich bei ihnen keinesfalls nur um Türken handelte: Arkadis Eltern kamen aus Russland, Wikkos aus Braunschweig. Ecki spürte, wie sich seine Nackenhaare aufrichteten. Und ihm wurde kalt. Er hatte Angst...

Alltag in Essen-Kray: Ecki, Marlon und Carla haben mal wieder Stress mit der Gang aus dem Nachbarviertel. Aber diesmal ist es ernst: Denn zufällig beobachten sie, wie ein Getränkemarkt in Flammen aufgeht – nachdem ihre Rivalen vor Ort waren. Jetzt hat es nicht nur die brutale Gang auf die drei abgesehen, sondern auch die Polizei. Die verdächtigt sie nämlich, das Feuer gelegt zu haben. Die Freunde wissen nur einen Rat: Die Gang hat die Brandstiftung gefilmt – an dieses Video müssen sie herankommen. Marlon hat schon einen Plan …
Im Mittelpunkt stehen drei Jugendliche aus dem Isinger Feld in Essen: Carla, Ecki und Marlon gehen auf die Erich-Kästner-Gesamtschule und haben sich dort kenengelernt.
Der Krimi beginnt mit einer ebenso überraschenden wie gefährlichen Begegnung gegen Mitternacht: Plötzlich stehen die drei den Eiberg-Kanaken gegenüber: Arkadi, Orkan und Wicko. Schlimme Jungs, die ins Isinger Feld rübergekommen sind um Pillen zu verkaufen. Oder Randale zu machen.

Mit viel Lokalkolorit aus der Siedlung rund um das Einkaufszentrum am Isinger Tor ist der Jugendroman eben auch ein Ruhrgebietskrimi.
Nach Recherchen in Kray und rund um die Schulen an der Wolfskuhle, auf die Carla, Ekki und Marlon gehen, war es den Autoren wichtig, ein realistisches und packendes Bild des Schauplatzes und der Menschen, die dort leben, zu zeichnen.
Essener Zeitung